Bedingungsloses Grundeinkommen und Degrowth 2016

Die Europäische Konferenz in Hamburg 19. – 20. Mai 2016 in der Katholischen Akademie Hamburg und der GLS Bank

Im Mai 2016 war Hamburg der Veranstaltungsort einer europäischen Konferenz, welche die Schnittstellen und gemeinsamen Herausforderungen der Grundeinkommens- und der Degrowthbewegung ausgelotet hat.

Keynote Speaker der Konferenz waren:

  • Edward Skidelsky, Dozent für Philosophie an der Universität von Exeter
  • Dr. Ulrich Brand, Professor für Int. Politik am Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien
  • Dr. Ulrike Guérot, Publizistin, Essayistin, Direktorin des European Democracy Lab (EDL)
  • Matthias Schmelzer, Wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit und Schweizer Geschichte an der Uni Zürich, sowie am Forschungskolleg „Post¬wachstums-gesellschaften“ an der Uni Jena
  • Dagmar Paternoga, Sucht-/Psychotherapeutin/Sozialarbeiterin, Aktivistin bei attac
  • Ronald Blaschke, Mitgründer des Netzwerk Grundeinkommen (Deutschland) und des Netzwerk Unconditional Basic Income Europe

Mitveranstalter der Konferenz waren:
Das Netzwerk Grundeinkommen Deutschland, attac – Genug für alle, konzeptwerk neue ökonomie und die Katholische Akademie Hamburg

Weitere Partner der Konferenz:
Unconditional Basic Income Europe, GLS Bank, Zukunftsrat Hamburg. Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg, umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.


Utopie-Wochen 2012 / 2013 / 2014

Mit dem Titel „Statt Wut und Lethargie – Mut zur Utopie!“ starteten wir von Oktober 2012 bis Januar 2013 die Veranstaltungsreihe der 1. Utopie-Wochen in Hamburg. Die Veranstaltungen fanden in Kooperation mit dem Rudolf-Steiner-Haus Hamburg, dem Umwelthaus am Schüberg, der Int. Erich-Fromm-Gesellschaft und der GLS-Bank statt.

Die Themen der Veranstaltungen und die ReferentInnen waren:

  • „Das Solidarische Bürgergeld – eine aktuelle und konkrete Utopie“ (Herman Binkert, Institut für neue soziale Antworten, Erfurt)
  • „Was den Menschen gelingen lässt. Die Aktualität des utopischen Denkens von Erich Fromm“ (Rainer Funk, Internat. Erich-Fromm-Gesellschaft)
  • Schulden- und Bürokratiefalle Steuersystem. Möglicher Ausweg: Konsumsteuer + BGE“ (H. Keller / W. Heimann / O. Lüdemann, Hamburger Netzwerk Grundeinkommen
  • „Statt Bad Bank lieber Good Bank!“ (Dirk Grah, GLS-Bank)
  • „Die Wiederentdeckung der Allmende. Vom Machtmissbrauch zur Kunst des Teilens“ (Silke Helfrich)
  • „Gemeinwohlökonomie: Auf dem Weg zu einer neuen Wirtschaftsform.“ (Christian Felber, Wirtschaftuniversität Wien und Begründer des Gemeinwohlmodells)
  • „Zinseszins, Geldschöpfung und Spekulation“ (Bernd Senf)
  • „Direkte Demokratie und BGE“ (Gerald Häfner, MEP)

Mit „DU bist der Grund für ein Einkommen – BEDINGUNGSLOS! Eine Zukunftsvision auf dem Prüfstand“ folgten 2014 die 2. Utopie-Wochen, diesmal in einem Workshop-Format.

Während der 6 Veranstaltungen in Kooperation mit Kampnagel und dem Rudolf-Steiner-Haus standen Themen wie „Christlich-abendländisches Menschenbild und Bedingungsloses Grundeinkommen“, “Ökologisch-Ökonomische Krise und Bedingungsloses Grundeinkommen: Chance für ein gesundes an Stelle von krankem Wirtschaften?”, “Finanzkrise und Bedingungsloses Grundeinkommen: Chance für einen gesunden an Stelle eines kranken Umgangs mit Geld?“, “Demokratie-Krise und Bedingungsloses Grundeinkommen: Chance für einen gesunden an Stelle eines kranken Umgangs mit Macht?”, “Krise der sozialen Sicherung: Das Bedingungslose Grundeinkommen – Chance für ein gesundes an Stelle eines kranken Systems (Typ Hartz IV)?“.

Gäste waren unter anderem Ralph Boes, Klaus Firlei, Bernd Fittkau, Manuel Franzmann, Adrienne Göhler, Matthias Greffrath, Josef Huber, Gerald Häfner, Inge Hannemann, Wolfgang Heimann, Johannes Heinrichs, Bruno Kern, Katja Kipping, Thomas Leif, Geseko von Lüpke, Bernadette La Hengst, Kathrin Latsch, Sascha Liebermann, Otto Lüdemann, Niko Paech, André Presse, Roswitha Pioch, Sven Prien-Ribcke, Günther Reifer, Ulrich Schachtschneider, Regina Stieler-Hinz, Franz Segbers, Cord Wöhlke, Valerie Wilms.

Von den 1. Utopie-Wochen gibt es eine umfangreiche Dokumentation auf DVD mit Interviews, Mitschnitten der Vorträge und Podiumsdiskussionen.

Sie ist gegen eine Spende zu beziehen unter:
info@grundeinkommen-hamburg.de oder direkt abzuholen in unserer Geschäftsstelle c/o Kulturtours, Dillstr. 16, 20146 Hamburg


BGE-Fahrrad-Tour 2012

Unter dem Motto „Treten für Moneten… auf dem Weg zum Grundeinkommen“ waren Interessierte und Engagierte von Schleswig-Holstein bis Oberbayern eingeladen, das Grundeinkommen per Fahrrad auf die Straße zu bringen. Aus Anlass des internationalen BIEN-Kongresses in München (14.-16.9.2012, Motto: „Wege zum Grundeinkommen“) überbrückten wir die Strecke von Hamburg bis München in täglichen Etappen von 40 bis 60 km .

Unterwegs nutzten wir jede sich bietende Gelegenheit, mit Menschen über das Grundeinkommen zu sprechen. Ein Schwerpunkt waren die lokalen und kommunalen Chancen und Wege eines Grundeinkommens. Wir zeigten damit gemeinsam, dass das bedingungslose Grundeinkommen Menschen vor Ort bewegt – und dass die Wege zum Grundeinkommen vor Ort beginnen.


Vortragsreihe im Museum der Arbeit 2012

„Darf’s ein bisschen mehr sein? Frauen auf dem gewandelten Arbeitsmarkt“ war der Titel einer Vortragsreihe (14.10. – 25.11. 2012) in Kooperation mit dem Museum der Arbeit und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Unter der Schirmherrschaft von Jana Schiedek, Hamburger Senatorin für Justiz und Gleichstellung.

Trotz Finanzkrise gilt Deutschland, was den Arbeitsmarkt angeht, als Musterknabe innerhalb Europas. Wir stellten uns die Frage, wie die Situation von Frauen auf dem gegenwärtigen Arbeitsmarkt und bei den Sozialleistungen aussieht. Ist alles so rosig, wie es auf den ersten Blick scheint?

Wir luden ein, sich mit uns ein differenziertes Bild vom Wandel der Arbeitsbedingungen für Frauen, den Auswirkungen prekärer Beschäftigung und den Chancen und Risiken eines bedingungslosen Grundeinkommens zu machen.

Die Themen der Veranstaltungen und die ReferentInnen waren:

  • „Wandel der Arbeit. Zur derzeitigen Arbeitssituation für Frauen und Männer in Deutschland.“ (Prof. Dr. Klaus Dörre, Soziologisches Insititut der Universität Jena)
  • „Hartz IV und die Folgen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt“ (Holger Delfs, Leiter des Sozialzentrum Husum)
  • „Ein unmoralisches Angebot? Prekäre Beschäftigungsverhältnisse von Frauen“ (Michaela Rosenberger, stellv. Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten)
  • „Bedingungsloses Grundeinkommen – Chancen und Risiken für Frauen.“ (Prof. Dr. Roswitha Pioch, Institut für interdisziplinäre Genderforschung und Diversity, FH Kiel)
  • Abschließende Podiumsdiskussion: „Darf’s ein bisschen mehr sein? Frauen auf dem gewandelten Arbeitsmarkt“ mit Gudrun Stefaniak (Geschäftsführerin Passage/gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Integration), Natalie Grimm (Hamburger Institut für Sozialforschung), Agnes Schreieder (stv. Landesvorsitzende ver.di Hamburg), Moderation: Sabine Rheinhold, Wirtschaftsjournalistin

Gespräche über morgen 2010

Mit den GESPRÄCHEN ÜBER MORGEN luden das Hamburger Netzwerk Grundeinkommen, das Theater Kampnagel und die „ZeitZeichen für Kunst und Kultur“ im Jahr 2010 die ganze Stadt zu einem öffentlichen Gedankenexperiment ein: Was können Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen verändern?

Spannend ist die Idee des Grundeinkommens nicht zuletzt, weil sie alte Fronten überwindet: Unternehmerinnen und Künstler können sich ebenso dafür begeistern wie Globalisierungskritiker, Schichtarbeiterinnen und Ingenieure. Uns interessiert, ob das Grundeinkommen tatsächlich eine neue Perspektive eröffnet, ökonomische Vernunft mit größeren Lebenschancen zu verbinden oder im Gegenteil sogar eine neue Abhängigkeit von der Wiege bis zur Bahre einführt. Um den Blick auf die Gesellschaft von morgen zu wagen, haben wir helle Köpfe aus der ganzen Republik ins Theater Kampnagel eingeladen.

Die Gespräche gehen weiter…
und zwar auf einer Doppel-DVD mit der

Dokumentation des Festivals der „Gespräche über morgen“ 2010 auf Kampnagel in Hamburg

Mit Prof. Dr. Wolfgang Engler, Prof. Dr. Ute Fischer, Ralf Fücks, Adrienne Goehler, Daniel Häni, Ulrike Herrmann, Katja Kipping, Reinhard Kahl, Wladimir Kaminer, Dr. Sascha Liebermann, Torsten Meiners, Christian Rickens, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Prof. Götz W. Werner, Susanne Wiest u.a.m.

Die Doppel-DVD beinhaltet rund 8 Stunden Material: Interviews, Vorträge, Gespräche, Musik, Clips und eine Reportage.

Sie ist zu beziehen unter info@grundeinkommen-hamburg.de oder direkt abzuholen in unserer Geschäftsstelle c/o Kulturtours, Dillstr. 16, 20146 Hamburg

Wir freuen uns über eine Spende!
Kontoinhaber: Hamburger Netzwerk Grundeinkommen e.V.
IBAN: DE49 4306 0967 2008 3667 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank

Die Spenden sind steuerabzugsfähig: Wenn Sie als Verwendungszweck „Spende“ angeben, können wir Ihnen gern eine Spendenquittung ausstellen!


Lange Nacht des Grundeinkommen 2009

Als Höhepunkt der „Woche des Grundeinkommens“ im September 2009, veranstalteten wir von Fr. 18.09. 17 Uhr bis Sa. 19.09. 17 Uhr die Lange Nacht des Grundeinkommens auf dem Hchmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof.
Ein 24 Stunden-Open-Air-Programm mit Krönungswelle, Filmvorführungen, Speaker’s Corner, Salongesprächen, Plakatausstellung, Mahnwache und musikalischen Gästen wie z.B. „Scherbe Kontrabass“ bescherten uns und den Besuchern interessante Begegnungen und eine einmalige Atmosphäre.