Workshop3

Samstag, 05. April 2014, 11.30 – 17.00 Uhr, Rudolf Steiner Haus

“Demokratie-Krise und Bedingungsloses Grundeinkommen: Chance für einen gesünderen Umgang mit Macht?

Dr. Serge Embacher, Politikwissenschafter, Berlin / abgesagt: Prof. Dr. Johannes Heinrichs, Sozialphilosoph, Duisburg / Prof. Dr. Sascha Liebermann, Soziologe, Bonn / Cord Wöhlke, Unternehmer, Hamburg

Diese Fragen bewegen uns zunächst in den Impulsreferaten:
Ist die Krise der Demokratie eine Chance für Europa, und auch für ein europäisches Grundeinkommen? Was spricht für oder gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen auf europäischer Ebene? Was bedeutet ein BGE für die Demokratie in der Wirtschaft? Sollte bzw. wie könnte die Zivilgesellschaft für ein BGE gewonnen werden?

In den anschließenden Gruppendiskussionen im Stile eines World Café setzen wir uns mit provokanten Thesen über die Wirkung eines Bedingungslosen Grundeinkommens bei der Weiterentwicklung der Demokratie auseinander. Das Plenum zum Schluss bietet Gelegenheit, die gewonnenen Erkenntnisse und weiterführende Fragen miteinander zu teilen.

Eintritt: 15 €  | ermäßigt 8 € ; optional: Mittagsbuffet ohne Getränke  8 €

Wir bitten um Anmeldung bis zum Donnerstag, 3. April, mit verbindlicher Angabe, ob Sie am Mittagsbuffet für 8 € teilnehmen:
E-Mail: info@rudolf-steiner-haus.de, Tel. 040-41 33 16-30 oder 41 33 16-0
Eine spontane Teilnahme ist immer möglich, jedoch evtl. ohne Buffet.

zur Diskussion

 SergeEmbacher
Dr. Serge EMBACHER

lebt als Politikwissenschaftler und Publizist in Berlin. Nach dem Studium der Publizistik,
Germanistik und Politikwissenschaft promovierte er mit einer Arbeit über Demokratie und
 Öffentlichkeit. Er hat im Deutschen Bundestag als wissenschaftlicher Referent gearbeitet, war
 Projektleiter beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und veröffentlichte
 bislang zwei Monografien und zahlreiche Aufsätze über Bürgergesellschaft und Demokratiepolitik.
Vortragsfolien von Herrn Embacher
Prof. Dr. Johannes HEINRICHS
abgesagt
 SaschaLiebermann Prof. Dr. Sascha LIEBERMANN
Prof. Dr. Sascha Liebermann hat Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse an der J. W. Goethe Universität in Frankfurt am Main studiert und wurde dort 2001 in Soziologie promoviert. Von 2011 bis 2013 war er Gastwissenschaftler an der ETH Zürich. Seit April 2013 hat er eine Professur für Soziologie an der Alanus Hochschule inne und leitet die Forschungsstelle „Bildung und gesellschaftlicher Wandel“ des Fachbereichs Bildungswissenschaft. Einer der Schwerpunkte der Forschung ist die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Liebermann ist Mitbegründer der Initiative «Freiheit statt Vollbeschäftigung» (2003), die sich für eine öffentliche Diskussion um ein Grundeinkommen einsetzt.
Cord Wöhlke Cord Wöhlke
Cord Wöhlke ist ein deutscher Unternehmer, der vor allem im norddeutschen Raum als Chef der Drogeriemarktkette Budnikowsky (kurz: BUDNI) bekannt ist. Darüber hinaus ist er auch durch sein weit reichendes soziales Engagement insbesondere in Hamburg ein Begriff. Zum Beispiel organisiert Budni unter dem Namen Starke Schulen – Starke Kinder ein überparteiliches Bildungsforum und arbeitet mit Schulen zusammen, um deren Schülern Einblicke in die Praxis zu ermöglichen.

2 Kommentare zu “Workshop3

  1. Geht es nicht ´ne Nummer kleiner ?
    Man muss nicht die ganze Latte Macchiato durchquirlen für bGE, es reicht, Einkommensteuern und Lohnnebenkosten zusammenzufassen und dann die Einkommensteuern als bGE zurückzuerstatten. bGE ist nämlich ein tax credit (Freibetrag) und keine tax (Steuern).
    Es sind also aus den Preisen die Grundeinkommen herauszulösen, nicht die Steuern, und diese familiengerecht umzuverteilen.:)
    Deshalb findet man ja auch heute nicht die Freibeträge in den Öffentlichen Haushalten, sie werden VORHER den Bürgern überlassen.

    http://www.flickr.com/photos/miltonbge/13283644783/

    10. Vorstellung von zwei kontroversen Zukunftsszenarien zur Einführung des BGE
    Thorsten Schoop „Finanzierung des BGE durch technischen Fortschritt“ vs.
    Otto Lüdemann: „Ein humanes BGE baut auf Geduld, gesunden Menschenverstand und politische Vernunft“
    Gemeinsame Diskussion der beiden Ansätze.

    Das Grundeinkommen ist als Familienausgleich längst GG-Gebot, es braucht KEINE Neue Demokratie.

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