Bedingungsloses Grundeinkommen

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Wer wir sind und was wir wollen

Wir setzen uns mit dem Hamburger Netzwerk Grundeinkommen schon heute für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, weil wir Realistinnen und Visionäre zugleich sind. Menschen aus der ganzen Stadt engagieren sich bei uns überparteilich: Unternehmerinnen und Lebenskünstler ebenso wie Zeitarbeiter, Ingenieurinnen und Studierende. Bei aller Vielfalt überzeugt uns der Gedanke, dass die Zeit dafür reif ist, einen Epochenschritt hin zu mehr ökonomischer Vernunft und besseren Lebenschancen zu gehen.

Unter einem bedingungslosen Grundeinkommen verstehen wir ein staatlich garantiertes Einkommen, das

  1. existenzsichernd ist und eine würdevolle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht,
  2. einen individuellen Rechtsanspruch darstellt,
  3. ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt wird und
  4. keinen Zwang zur Arbeit bedeutet.

Wer soll das Grundeinkommen bezahlen?

Inzwischen gibt es eine Reihe von intelligenten Konzepten, wie das Grundeinkommen tatsächlich verwirklicht werden könnte. Als Hamburger Netzwerk Grundeinkommen bringen wir uns in diese wichtige Debatte um konkrete Veränderungen ein. Dennoch legen wir uns bewusst nicht auf ein Finanzierungsmodell fest, weil es viele plausible Wege gibt, das Grundeinkommen konkret zu finanzieren – über Einkommensteuern, Bürokratieabbau, Konsumsteuern, Umweltsteuern usw.

Warum engagieren wir uns für das bedingungslose Grundeinkommen?

Das bedingungslose Grundeinkommen stellt eine Machtfrage. Die Parteiführungen aller etablierten Parteien – von der CSU bis zur Linkspartei - lehnen das Grundeinkommen rundweg ab. An der Basis aber bewegt sich etwas. Auch in den Parteien. Es wird auf uns Bürgerinnen und Bürger ankommen, ob aus der Idee des Grundeinkommens auch reale Freiheit für alle werden kann. Außergewöhnliche Persönlichkeiten wie der Unternehmer Götz W. Werner und die Tagesmutter Susanne Wiest sind ermutigende Beispiele. Entscheidend ist: Die Graswurzelbewegung für ein bedingungsloses Grundeinkommen wächst über Hamburg hinaus: In Köln, Greifswald und Lörrach - überall entstehen Initiativen für ein Grundeinkommen. Zusammengehalten werden die bundesweiten Aktivitäten vom Deutschen Netzwerk Grundeinkommen. Impulse kommen aber aus der ganzen Welt. Im internationalen Netzwerk BIEN versammelt sich die globale Grundeinkommensbewegung. In Namibia und Brasilien etwa sind echte Pioniere unterwegs: In den Dörfern Quantiga Velho bei Sao Paulo und Otjivero/Omitara gibt es die ersten Pilotprojekte zum Grundeinkommen.

Jetzt sind wir dran. Sind Sie dabei?


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