Bedingsungsloses Grundeinkommen

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PERSPEKTIVEN 11.02.11


Fairness ist Zufall

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Jakob Augstein auf Spiegel Online: "Die Parteien streiten um Gerechtigkeit im Einzelfall, aber die Ungerechtigkeit ist längst Teil des Systems. Der moderne Kapitalismus entzieht dem Sozialstaat die Geschäftsgrundlage. Ein Umbau tut Not: Die Zeit für das Grundeinkommen ist gekommen.(...)"

>> zum Artikel von Jakob Augstein auf Spiegel Online


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Kommentare

Sören Kiel schrieb am 13.02.11:

"Bald wird eine ausufernde Sozialstaatsbürokratie für die Frage zuständig sein, welches Kind Gitarrenunterricht bekommt und welches Flöte spielen darf." Das trifft es. Das Grundeinkommen ist notwendig, um den Sozialstaat vom Kopf auf die Füße zu stellen, da hat der Autor Recht. Nur schade, dass er am Ende des Artikels die Sorge um Leistungsgerechtigkeit allzu polemisch abtut. Dass Fairness im jetzigen System Zufall ist, stimmt zwar...



Sören Kiel schrieb am 13.02.11:

...aber um skeptische Zeitgenoss_innen zu überzeugen, hätte sich der Hinweis angeboten, dass "die, die schwer für ihr Geld arbeiten" in einem System mit Grundeinkommen auf jeden Fall mehr Einkommen haben werden, als die, die nur vom Grundeinkommen allein leben!



wime50 schrieb am 20.02.11:

Hallo Matthias,
"Fairness ist Zufall" trifft auf dieser Welt zu.
Nur für ca. 10% der Menschen ist das Weltfinanz-Betrugssystem fair.
Sehr überzeugend wird dieser Sachverhalt mit allen neg. Konsequenzen + den Lösungsmöglichkeiten von Prof. Berger dargestellt.
Siehe
http://174.132.8.93/fw-tv/html/prof__berger.html
http://www.hintergrund.de/20090217354/wirtschaft/welt/die-finanzmarktkrise.html
http://www.monetative.de/?page_id=61
sind ansehenswert + sollten mit dem BGE diskutiert werden.
Wine



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