Bedingsungsloses Grundeinkommen

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GESCHEHEN 14.12.11


Jeder vierte Deutsche für ein Grundeinkommen

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Nicht neu ist sicherlich, dass eine große Mehrheit der Deutschen die Gesellschaft für sozial gespalten hält.

Wie den Medien in den letzten Tagen zu entnehmen war, gibt es nun ein interessantes Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern", für die 1.000 Bürger befragt wurden.

Danach sagten 79 Prozent der Befragten, dass die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich die Demokratie in Deutschland gefährde. Auf die Frage, wie für mehr Ausgleich gesorgt werden könne, nennen 62 Prozent eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes. 48 Prozent der Befragten plädieren für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

Mehr als jeder vierte Deutsche (27 Prozent) unterstützt die Forderung nach einem staatlich garantierten Grundeinkommen!


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Kommentare

Matthias Pätzold schrieb am 14.12.11:

Zum Einen finde ich interessant, dass von 1000 Befragten offensichtlich schonmal 270 definitiv vom Bedingungslosen Grundeinkommen gehört haben.
Außerdem kann man ja gerne einen höheren Spitzensteuersatz und eine Vermögenssteuer fordern (und sollte man meiner Meinung nach auch), aber die entscheidende Frage dabei ist: wie kommt das dann eingenommene Geld zurück zu den Bürgern? Und da kommt dann das Grundeinkommen ins Spiel. Diesen Zusammenhang scheinen viele aber noch nicht begriffen zu haben.



Hartmut Keller schrieb am 30.12.11:

Wenn 27% der wahlberechtigten Bevölkerung ein BGE unterstützen, dann sind das rund 16 Mio BEFÜRWORTER in der BRD. Vor 2 Jahren waren wir uns nicht sicher, ob 5 Mio Menschen überhaupt jemals etwas über das BGE gehört, gesehen oder gelesen hatten.FAZIT: Ein gewaltiger Zuwachs in punkto Bekanntheitsgrad!. Irgend etwas läuft in unserem Lande offensichtlich so, dass viele unzufrieden sind und immer unzufriedener werden und das BGE als einen Ausweg aus dem Dilemma erachten.



Sören Kiel schrieb am 31.12.11:

So sehr mich das Umfrage-Ergebnis freut - wir sollten mit solchen Nachrichten vorsichtig sein. Weiß jemand, wie genau die Fragestellung nach dem Grundeinkommen formuliert war? Für Grundeinkommensbewegte mag klar sein, dass ein staatlich garantiertes Grundeinkommen ein bedingungsloses sein soll, aber so spontan bin ich mir nicht sicher, ob alle 270 Befragten, die mit "ja" geantwortet haben, die Frage in diesem Sinne verstanden hatten. Hat jemand mehr Details zur Umfrage?



Matthias Pätzold schrieb am 09.01.12:

Sören hat natürlich völlig Recht, dass die Fragestellung und -Methode entscheidend sind. Meines Wissens werden diese kurzen Forsa-Umfragen per Telefon gemacht und den Befragten Antworten vorgegeben. Was die Einzelnen Personen unter einem "staatlich garantierten Grundeinkommen" verstehen, wird dabei sicherlich nicht abgefragt. Zu vermuten ist, dass eine unbestimmte Zahl darunter einen "Mindestlohn" versteht.
Insofern: mit Vorsicht zu geniessen. Trotzdem geht das Ganze in die richtige Richtung!



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