Bedingungsloses Grundeinkommen

Worte der Gegner

"Ein Grundeinkommen halte ich für moralisch verwerflich. Der Staat würde sich freikaufen von seiner Verantwortung, sich um die Arbeitslosen zu kümmern."

Detlev Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit

Quelle: tagesspiegel.de, 07.05.2017  

 


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17.09.19

Vortrag und Diskussion : Bedingungsloses Grundeinkommen - Chance für den Sozialstaat?
19:30-21:00 ; VHS, Am Rathaus 3, Raum 347, Pinneberg ; Kosten 5,00 EUR (zahlbar an der Abendkasse) > Details

mit Prof. Dr. Roswitha Pioch, Fachhochschule Kiel

Das bedingungslose Grundeinkommen galt lange als weltfremder Traum idealistischer Sozialvisionäre. Doch in der Diskussion um sinkende Erwerbstätigkeit durch Digitalisierung und demografischen Wandel wird auch das bedingungslose Grundeinkommen wieder debattiert. Möglicherweise bietet es eine realistische Lösung für den Sozialstaat der Zukunft. Ein solches Grundeinkommen würde zweifellos tief in die bisherige Architektur des Sozialstaats, des Arbeitsmarktes, der Wirtschaft, in das Gemeinwesen insgesamt eingreifen,
Aber ist das Grundeinkommen wirklich finanzierbar? Wer zahlt am Ende?

Info und Anmeldung:
http://www.vhs-pinneberg.de/index.php?id=210&kathaupt=11&knr=L1110

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16.09.19

Kulturladen St. Georg : Offenes Arbeitstreffen des Netzwerks
19:00, Kulturladen St. Georg, Alexanderstr. 16, 1. Stock > Details

Wir treffen uns am dritten Montag des Monats, um Ideen für Veranstaltungen und Aktionen zu entwickeln und konkrete Aktivitäten vorzubereiten. Neugierige Neulinge sind herzlich willkommen.
Während der Treffen ist meist nur wenig Raum, um Grundfragen zum Verständnis des Grundeinkommens zu besprechen. Das kann aber gern beim anschließenden Kneipengang oder beim monatlichen Stammtisch nachgeholt werden.

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14.09.19

Infostand : Wir sprechen mit Passanten über das BGE
10-14 Uhr ; Pinneberg, Lindenplatz in der Fußgängerzone > Details

organisiert auch mit Blick auf die Veranstaltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen in der vhs-Pinneberg am 17.9.

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12.09.19

Körber-Stiftung: : Einmischen! Wie gerecht ist die Wirtschaft?
19:00 Uhr: KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg > Details

Anmeldung ab Donnerstag, 29.08.2019 ; 09.00 Uhr
Infos zu Anmeldemöglichkeiten:
https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungen/koerberforum-hamburg/info-zu-anmeldemoeglichkeiten


Angesichts der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung sorgen sich unzählige Menschen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. So erscheint das bedingungslose Grundeinkommen für viele wie ein Traum. Doch lassen sich Existenzsicherung und Arbeit tatsächlich voneinander entkoppeln? Welche Leistungen des bisherigen Sozialsystems sollen mit einem Grundeinkommen abgegolten sein? Was ist die gesellschaftliche Rolle von Arbeit, und vor allem: Wie gerecht wird Arbeit verteilt?

Der Ökonom Thomas Straubhaar plädiert für diese andere Form der Verteilung, die Gerechtigkeit und Effizienz ins Sozialsystem bringe. Dagegen argumentiert der Investor Benedikt Herles: Dem Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens liege ein naiv positives Menschenbild zugrunde. Ein Grundeinkommen sollte nur denen zukommen, die der Gesellschaft etwas zurückgeben, indem sie sich beispielsweise nachweislich um das Gemeinwohl bemühen.
Beide sehen in der technologischen Revolution nicht nur die gesellschaftliche Bedrohung, sondern vor allem die Lösung vieler Probleme. Es ist an uns Menschen, die Chancen der Innovation nicht zukunftsblind anderen zu überlassen, sondern politisch mutig zu handeln. Aber welche Entscheidungen müssen heute getroffen werden?

Moderation: Cerstin Gammelin, Süddeutsche Zeitung

In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.

Einmischen! ist das neue Debattenformat der Körber-Stiftung und verschiedener Kulturhäuser in Deutschland. In ausgewählten Städten der Republik streiten Autoren der Edition Körber konstruktiv mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Einmalig findet eine Einmischen!-Debatte im KörberForum, dem Veranstaltungsort der Stiftung in der Hamburger HafenCity, statt.

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10.09.19

Diskussion : Weg mit Hartz IV – und was dann? Alternativen und Perspektiven
17:00 - 20:00 ; GLS Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg > Details

Wer Hartz IV (bzw. Arbeitslosengeld II) bezieht, muss jeden Cent zweimal umdrehen. Von den 424 Euro im Monat müssen Kosten für Strom, Versicherungen, Fahrkarten, Kleidung, Telefon oder Medikamente bezahlt werden. Ausflüge, Kino oder Restaurantbesuche sind da nicht drin. Unvorhergesehene Zusatzkosten, wie eine neue Waschmaschine, bringen die Betroffenen in enorme Schwierigkeiten.

Wer gegen Auflagen verstößt, bekommt schnell die Leistungen gekürzt – was übrigbleibt, liegt unter dem Existenzminimum, also dem Grundbedarf für das Überleben.

DIE LINKE fordert seit langem: Weg mit Hartz IV! Wer erwerbslos ist, darf nicht in Armut gedrängt werden! Statt Hartz IV setzt sich DIE LINKE für eine bedarfsgerechte Mindestsicherung ein – ohne Sanktionen und Kürzungen.

Das Hartz-IV-System abschaffen und ersetzen – das fordern plötzlich auch SPD und Grüne. So hat die SPD Vorschläge für einen „Sozialstaat 2025“ vorgestellt. Aber lässt sie damit Hartz IV hinter sich? Nein! Der Regelsatz soll gleichbleiben, aber nun Bürgergeld heißen. Und die Sanktionen werden nicht abgeschafft, sondern nur entschärft. Die Grünen fordern dagegen eine sanktionsfreie Garantiesicherung. Die von der Partei DIE LINKE geforderte sanktionsfreie Mindestsicherung diente dabei wohl als Vorbild.

Doch was kommt nach Hartz IV? Wie sähe die Versorgung der jetzigen Hartz-IV-Empfänger_innen aus, wenn es eine sanktionsfreie Mindestsicherung gäbe? Braucht es eine einheitliche Arbeitsmarktpolitik? Mit Jobcenter und Arbeitsagentur unter einem Dach? Wie steht es um Grund- und Weiterbildung? Und was heißt eigentlich „Recht auf Arbeit“?

Darüber diskutieren Dr. Carola Ensslen, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Prof. Matthias Knuth (Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen) und weitere Expert_innen. Kommen Sie dazu, bringen Sie sich ein!



Hinweise zur Barrierefreiheit: Rollstuhlgerechter Zugang.

Eine Übersetzung in Gebärden- oder Schriftsprache ist möglich. Den Bedarf bitte anmelden bis spätestens 25. August bei: urg.de, telefonisch unter 040 42831 2250 oder per Fax 040 42731 2277.

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